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THL Abzeichen erstmals mit HLF10

Vier Tage wurde intensiv geübt, am Freitag konnte schließlich eine nahezu perfekte Leistung abgeliefert werden. Konkret geht es um die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz", das erste mal nach Variante B und mit HLF10. 

Zunächst aber mussten Zusatzaufgaben im Trupp bewältigt werden. Darunter zählen je nach Auslosung das Erklären von Tauchmotorpumpe, Krankentrage/Schaufeltrage, stabile Seitenlage, Trennschleifmaschine, Motorkettensäge, hydraulischer Rettungssatz oder Fluchtlichtstrahler mit Stativ. Je nach Leistungsstufe sollten zusätzlich Gefahrgutzeichen bestimmt werden. Gruppenführer mussten außerdem 15 Testfragen beantworten. 

Wurden diese Aufgaben bewältigt, stand als nächstes der Aufbau nach Variante B an. Dieser unterscheidet sich zu Aufbau A unter anderem in den Punkten Einsatzstellenbeleuchtung und Betrieb von Aggregaten. Musste bei Aufbau A noch der Flutlichtstrahler mit Stativ aufgebaut werden, reicht es den Lichtmast am Dach des HLF10 auszufahren. Auch Aggregate wie Stromerzeuger, oder das Hydraulikaggregat können im Fahrzeug verbleiben. Dabei verringert sich die Höchstzeit von 300 Sekunden auf 240 Sekunden. Ziel der Einsatzübung ist letztendlich ein fehlerfreier und sicherer Aufbau zum Retten einer eingeklemmten Person aus einem Unfallfahrzeug innerhalb der Höchstzeit. 

Alle 15 Teilnehmer konnten die gestellten Aufgaben mit Bravour ablegen und dürfen das Feuerwehrleistungsabzeichen in der jeweiligen Stufe an der Uniform tragen. Kommandant Zrieschling bedankte sich vor dem gemeinsamen Essen bei den Schiedsrichtern, der Mannschaft für die gute Zusammenarbeit und bei den drei Auffüllern für die zweite Gruppe. 

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